Rauchschwalben willkommen!

Zu einem Bauernhof gehören auch Schwalben - das war lange Zeit ein ungeschriebenes Gesetz. In den Ställen boten sich Ihnen gute Bedingungen für den Nestbau und darüber hinaus ein reichhaltiges Nahrungsangebot.

In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Rauchschwalben, die auch als Glücksbringer gelten, jedoch stark zurückgegangen. Mit der Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe nimmt auch die Zahl geeigneter Lebensräume für die Vögel ab. Verbliebene Ställe erfüllen oft höchste hygienische Anforderungen, die von den Rauchschwalben nicht angenommen werden.

Anders als Mehlschwalben, die ihre Nester außen an Gebäuden anbringen, nisten die Rauchschwalben in Gebäuden und bevorzugen dabei Ställe. Um ihre Nester dort bauen zu können, müssen sie jedoch in das Gebäude gelangen können und das ist heute leider oft nicht mehr möglich. Hier kann schon ein gekipptes Fenster Abhilfe schaffen und den Rauchschwalben zeigen: Hier sind wir willkommen!

Im Frühjahr 2011 konnte die Stiftung, unterstützt durch die R+V Allgemeine Versicherung, 750 Nisthilfen für Rauchschwalben kostenlos abgeben. Die Nisthilfen für die westfälischen und lippischen Rauchschwalben waren innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Insbesondere Landwirte wollten "Ihre" Rauchschwalben auf dem Hof unterstützen.

Weitere Maßnahmen, die einfach umzusetzen sind und den Rauchschwalben eine große Hilfe sein können, finden Sie in unserem Flyer, den Sie hier herunterladen können.

Machen Sie mit: Unterstützen Sie die Rauchschwalbe und holen Sie sich Glück in den Stall!

 

 

 

 

 

Fotos:                                                                                           Rauchschwalben auf Zaun: Dr. B. Stemmer                 Rauchschwalbennachwuchs im Nest: Stiftung Westfälische Kulturlandschaft

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